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Listening to ”O. Lover”, by Jason Mraz (Play Count: 10)

Statistics

Hier mal eine kurze Übersicht über meine bisherige (geringe) Besucherstatistik.
Here you can see a my latest visitor statistic of my blog:

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Listening to ”Nobody But Me”, by The Human Beinz (Play Count: 7)

Die Sache mit den Emails (vorsicht, hoher Geek Faktor!)

Da einem Kollegen von mir Namentlich Bartosz, regelmäßig teilweise wirklich unglaubliche Dinge passieren, habe ich mal angefragt, und werde jetzt hin und wieder daraus etwas schildern…. tada…. *Tusch oder so*

Bartosz Welt:

Neulich beim abendlichen Chat mit einem Bekannten:

< 23:21:19 xxxxxxxxx: die uni bei uns hat jetzt nen neuen spamfilter - exchange spam irgendwas, extern gehostet bei microsoft. halte ich nicht sehr viel von, daß auch nur eine meiner mails durch microsofts hände geht... also habe ich dem support ne mail geschrieben, daß ich bitte auf den spamfilter verzichten will. leider scheint meine nachricht bei denen im spam gelandet zu sein. klasse. gut gemacht, microsoft. >

Just ein paar Tage bekam ich von dem Administrator der Universität Coventry – wie wahrscheinlich viele Studenten der Uni Coventry folgende Email:

< There is currently a problem with email in that incoming emails to the University are being bounced back to senders. The problem has been traced to the external iCritical anti-spam service and they are currently investigating. We expect a further update from them in half an hour or so. Most external email systems will continue trying to deliver for some time and so when iCritical fix the problem, these pending emails should then be delivered. That process may take some time however (as there will be a backlog). We are currently hopeful of seeing any such delay cleared by Monday. Outgoing mail will not be affected by this fault. >

Es ist schon erstaunlich…. da nutzen die einen extra Anbieter für Ihre Spambewältigung…

Da ich obiges Gespräch noch deutlich im Hinterkopf hatte, habe ich das einfach mal meinem Kontakt mitgeteilt und verhielt folgende doch recht spassige Antwort:

< Von: Bartosz xxxxxxxxxxxxx
Datum: 20. Januar 2007 23:30:04 GMT+00:00
An: Philipp Haussleiter
Betreff: Re: Fwd: Email problem – Update
Jetzt rate mal was die fürn n spamfilter haben? 😀

Zumindest einen, dessen Webseite mehr nach Enterprise und Web 2.0 aussieht als die von unserem off-site SPAM-Filter:

https://spam.frontbridge.com/

Sicher, mir kann das an sich auch schnurz piepe sein, was die Uni einsetzt – ich habe für meine Uni-Mail-Adresse sofort eine Weiterleitung auf bartosz@xyz gesetzt, für den Fall daß irgendein Depp da ne Mail hinschickt, benutze aber auch an der Uni immer nur meine Privatadresse.

Lustigerweise ist eine Weiterleitung an eine nicht-Uni-Adresse übrigens verboten. Angeblich verursacht das sonst hohe Kosten wegen der großen zu übertragenden Datenmengen. Aber wenn alle ununterbrochen YouTube-Videos schauen und sich per MSN Messenger (ja, auf den stehen die hier alle total) und Webcam unterhalten, dann ist alles in Butter… Ich leite meine @tcd.ie-Adresse daher an meine, ebensowenig gewollte oder bewußt genutzte, @cs.tcd.ie-Adresse weiter. Von *dieser* Adresse aus dann ist eine Weiterleitung dann plötzlich erlaubt, egal ob nach Timbuktu oder Tatarstan. Das liegt daran, daß die Informatik ihr eigenes Netz betriebt und ihre eigenen Regeln aufstellt. Albern ist es aber allemal.

Und dieser ganze Unfug führt zu albernen Situationen wie dieser: Ich habe letztens eine Mail an Paul geschickt. Der sitzt am Schreibtisch neben mir, vielleicht einen Meter entfernt. Meine Mail ging erst per SSH-Tunnel, der per OpenVPN durch den SOCKS-Proxy der Uni getunnelt wird (um die blöde Regelung zu umgehen, daß nur bestimmte Dienste und Ports erlaubt sind) zum OpenWrt-Router bei meinen Eltern in Dortmund. Von dort aus ging es weiter zum Mailserver von all-inkl.de. Dieser hat die Nachricht dann an Pauls Mailserver an der Carnegie Mellon University geschickt. Paul hat die Mail empfangen und mit mutt gelesen – eingeloggt auf einem CMU-Server per SSH, über SOCKS getunnelt.

Hätte er an meine @tcd.ie Adresse zurückgeschrieben, wäre die Reise noch abenteuerlicher geworden: Von Pauls Schreibtisch aus über SSH und SOCKS mit mutt geschrieben, wäre die Nachricht nach einem kurzen Aufenthalt in den USA nach Irland zurückgekommen. Der tcd.ie-Mailserver hätte sie an den cs.tcd.ie-Server geleitet. Dieser wiederum hätte die Nachricht an bartosz@xyz und damit zu all-inkl.de in Deutschland geschickt. Von hier hätte ich sie abgerufen, mit Thunderbird über den SSH-Tunnel im OpenVPN-Tunnel zum OpenWrt-Router durch den SOCKS-Proxy. Ich mag gar nicht zählen, wie oft diese Nachricht das TCD-Netzwerk betreten und verlassen hätte – und all das nur, um deren Bandbreite zu schonen. Das sind schon ein paar ganz tolle Helden, die das hier alles geplant haben.

Und die Krönung des ganzen ist dann noch der externe Spam-Filter. Die Nachricht hätte eine weitere Runde über den großen Teich gedreht, weil sie der tcd.ie-Mailserver zur Kontrolle an frontbridge.com geschickt und von dort wieder zurückbekommen hätte.

Ja, so ist das, wenn Administratoren sich aufspielen und technisch versierte Nutzer sich widersetzen. Wahrscheinlich sollten wir, wie 99% des Univolkes, den erbärmlichen Webmailer einsetzen und niemals hinterfragen, ob dies der Weisheit letzter Schluß sein kann…

Gruß,
– Bartosz

PS: Meine Rechtschreibprüfung kennt “Timbuktu” nicht… sowas.

Ich muss mir unbedingt mal die Zeit nehmen um die Emails auf der großen Weltkarte einzuzeichnen >

today in german: Sylvester Nachlese

Sorry for writing in german, but i have no motivation at the moment to translate it 🙁

Telegramm eines Jahreswechsels

0700: Ankunft in London: alles still Geschäfte zu, kaum jemand auf den Strassen. 

0730: Wir beschliessen uns ein underground-tages-ticket zu kaufen und fahren ein wenig durch die stadt auf der suche einer gepäcklagerstelle

0900: Wir sind bei der Victoria Station.

0920: Wir haben die Gepäckaufbewahrung gefunden. Dummerweise schliessen sie um 0:00 und öffnen erst 7 h morgens wieder; unser bus geht 5 h

1000: Ich frage in einem cafe nach stink normalen Schließfächern. Die freundlichen Menschen sind sich nicht sicher, schicken uns allerdings zu einem Busbahnhof.

1030: nach einigem herumirren finden wir den Busbahnhof. Gleiches Spiel: Nur ein Gepäckdepot; offen von 8 h morgens bis 23 h.

1100: wir beschließen unser Gepäck an der Victoria Station abzugeben und am nächsten Tag abends mit dem Zug nach London zu fahren, um unser Gepäck zu holen.

1200: Wir sind unser Gepäck los und stärken uns mit billigem, aber nahezu frischem Sushi.

1230: Wir brechen auf Richtung Buckingham Palace um überhaupt etwas zu sehen.

1300: Wir finden uns im St. James Park wieder. Sehr schön, aber seltsam für eine London Tour. Wir laufen am St. James Palace vorbei und machen Fotos von Wachen, die von Touristen geärgert werden.

1315: Wir joinen der Wachablösung am Buckingham Palace. Sehr voll und meiner Meinung nach nur Zweitbesetzung.

1400: Alex erhält erste Nachricht von seinem Besuch aus Deutschland, der schon seit dem Vortag in London ist. Sie haben Schwierigkeiten die nötigen Pfund fürs Hotel zusammen zu bekommen. Sie warten auf den Manager und zahlen dann in Euro. Ich mache mir die ersten Gedanken.

1430: Wir laufen an der Themse entlang und wollen ins London Eye (das grosse Riesenrad). Leider war es ausverkauft.

1500: Michael meldet sich und sagt, ihr Hotel, in dem Sie übernachten wollten, würde grade renoviert. Sie sind quer durch die Stadt geschickt worden und sind nun in einem
anderen; 4 Sterne statt gebuchten 3 zum gleichen Preis. Michael regelt mit der Rezeption, dass wir unser Gepäck dort unterstellen können. Eine Sorge weniger. Der Tag ist unser Freund.

1530: Wir sind ein wenig müde und fahren 2 Runden mit der Circle-Line. Dösen etwas und betrachten die Menschen. Manche scheinen auf die gleiche Ideen gekommen zu sein und schlafen etwas. Eine Runde dauert 45 Minuten.

1700: Wir treffen uns mit Alex Freunden, A. und F. (Namen von der Redaktion geändert),  an der Liverpool Street. Wir denken in der Station. Sie denken im Mc Donnalds ausserhalb. Ich mache mir wieder Gedanken.

1715: Wir finden Alex Freunde. Beide sehen aus, als würden sie sich nicht oft bewegen. A., trinkt einen Orangensaft (wichtig für später).

1730: Wir erzählen, dass wir unsere Koffer noch holen müssen, um sie rechtzeitig in Michaels Hotel zu bringen. Sie willigen ein uns zu begleiten.

1745: Wir steigen eine Station vor der Victoria Station aus, weil es A. nicht gut geht. Er tauft den Bahnsteig mit seinem Mittagessen und verliert alle Farbe im Gesicht. Er sagt, er könnte nicht mehr U-Bahn fahren und wir verlieren 30 Minuten über einem Gulli. War wohl der  Orangensaft (siehe oben), Ich renne los und erstehe eine Cola und nach Beratung mit dem Indischen Ladenbesitzer eine Packung Salziger Kekse.

1800: Wir sind an der Victoria Station. Alex Freunde waschen sich gründlich, wir holen unsere Koffer. Ich mache mir keine Gedanken mehr, will nur noch das Gepäck unterbringen und zu den Aussichtspunkten an der Themse. 6 Stunden bis Sylvester.

1830: Wir sind am Hotel. A. ist es immer noch schlecht. Aber sein Magen ist leer. Die Cola scheint zu wirken und sein Gesicht färbt sich von weiß zu schwachem rot. Wir beschließen in der Hotelbar einen Tee zu trinken.

1900: Ich gehe mit Alex ein paar Esssachen einkaufen, weil wir noch knapp 10 stunden unterwegs sind. Zudem erstehen wir 2 Liter Wasser. Alex Freunde bleiben derweil in der Hotelbar.

1915:  Wir kommen zurück in die Hotelbar – haben die Esssachen natürlich gut im Rucksack verstaut. F. eröffnet uns, dass sie in ihren Stöckelschuhen keinen Meter mehr laufen kann. A. hat wieder normale Gesichtsfarbe und meint, die U-Bahn wäre wieder möglich. Wir beschließen eine direkte Route und fahren los.

2000: Es ist brechend voll, warm und stickig in der überfüllten Bahn. A. gibt zu sich geirrt zu haben und wir steigen aus. A. sankt einem nassen Sack gleich auf den Boden und murmelt etwas vom Kreislauf. Ich denke mir Luft wird ihm gut tun und bringe unsere kleine Reisegruppe nach draussen an die frische, kalte Luft. 4 Stunden bis Sylvester.

2030: Wir entdecken, dass uns vom Ziel noch gut 5 km trennen. Wir planen zu laufen. Ich plane es. F. merkt, dass ich nicht diskutieren will, beißt die Zähne zusammen und folgt uns. A. schaut aus wie 7 Tage Regenwetter, aber folgt uns auch. Ich glaube fest daran, dass wir es schaffen.

2100: Wir sind aus der Innenstadt raus und erreichen das Themse-ufer. Wir haben die irrsinnige Idee ein Taxi zu benutzen. Alle voll und Stau. Die Idee wird verworfen. Hinki und Kotzi meutern.

2200: Wir haben die Hälfte geschafft und erleben volle Strassen beleuchtete Brücken und gute Stimmung. Unser Anhang ist auffallend ruhig.

2230: Wir sind zu langsam. Das erste Mal glaube ich nicht mehr rechtzeitig da zu sein.

2300: Ich rede mit Alex und wir beschließen das Duo Invalide mit unserer London Karte ausgestattet Richtung Underground zu schicken. Wir gehen zu Fuss weiter, weil keine U-Bahn Station in unserer Richtung liegt.

2330: Wir kommen gut voran. WIr erkennen mittlerweile das Riesenrad, welches blau erleuchtet ist.

2345: Die Zugänge zu den Aussichtspunkten sind gesperrt. Zu viele Menschen; Wir sind zu spät. Ich fluche innerlich. Wir beschliessen Richtung Westminster zu gehen um wenigstens ein bißchen was sehen zu können.

0000: Wir sind kurz vor Westminster. Ich halte kurz inne und wünsche Alex ein frohes neues Jahr. Wir können ein wenig vom Feuerwerk sehen.

0020: Wir erreichen Westminster. Das Feuerwerk ist grandios. Wir werden in mindestens 10 verschiedenen Sprachen umarmt und ein frohes neues Jahr gewünscht. Irgendjemand singt das englische Neujahrslied. Relativ schräg und unmelodisch, dafür wirklich laut. Die Stimmung ist unglaublich. Ich vertreibe mir die Zeit, meine SMS durch das überlastete Netz zu bekommen.

0100: Das Feuerwerk neigt sich dem Ende. Wir beschließen irgendwann noch einmal hierher zu kommen. Dann aber früher und mit anderen Leuten. Die Polizei mach freundlich darauf aufmerksam, zu welchen Undergroundstationen sie uns treiben will.

0130: Menschenmengen werden von berittenen Cops Richtung Innenstadt getrieben. Wir mittendrin. Es hat was von Endzeitstimmung. Alles strömt. Es ist grandios. Die Menschen sind recht ruhig und gelassen, weniger blau, alle müde. Ich beginne den Tag in den Knien zu spüren. Als die Polizei bitten nicht zu drängeln, fangen die Leute an zu drängeln… Die Engländer sind seltsam.

0200: Wir treffen Alex Freunde am vereinbarten Treffpunkt. Wir sagen ihnen, dass wir nur schnell die Koffer holen und geben Ihnen als Aufgabe die Abfahrtsstraße für unseren Bus zu suchen. Die beiden haben noch keinen Bus zurück gebucht. Wir erzählen Ihnen, dass sie mit unserem Fahren könne, wenn der nicht ausgebucht ist. Ich glaube fest daran, dass unser Bus voll ausgebucht ist.

0245: Wir haben unsere Koffer und ein nettes Gespräch mit der Hotelrezeption hinter uns. Sie bestand aus einer Chinesin und einem Chinesen. Sie verstehen nicht, wieso wir Sylvester feiern. Strange.

0300: Wir erreichten Alex Freunde wieder. Wir haben 2 Stunden Zeit den Treffpunkt zu finden. Aus der Vergangenheit gelernt, mache ich mir Sorgen.

0345: Wir erreichen unseren Treffpunkt. Es regnet in Strömen und es wird kalt.

0400: A. und F. beschliessen irgendeinen Bus nach London Luton (Flughafen) zu nehmen und lassen uns im regen stehen. Ich bin froh, dass sie weg sind.

0445: Wir Stehen mit Holländer an der Bushaltestelle und warten. Sie sind teilweise recht müde und teilweise recht Blau. Es ist nett bis lustig.

0500: Unser Bus kommt. Nachdem unser Gepäck verstaut ist, verbringen wir die Fahr im Halbschlaf.

0610: Wir erreichen London Luton. Wir suchen uns eine unbequeme Bank und warten 1 1/2 Stunden auf unseren Bus nach Coventry.

0730: Unser Bus ist endlich da. Wir haben den kompletten Bus für uns. Jeder belegt eine Reihe und der Busfahrer fährt uns durch Regen und Dunkelheit nach Coventry. 

0945: Ich wache auf, es sind noch 10 meilen bis Coventry. Letztendlich denke ich über dieses Sylvester nach und beschließe, dass es einmalig war. Wir planen ein Taxi nach Hause zu nehmen.

1000: Wir besteigen unser Taxi und kommen gegen 1030 in unseren Betten an.

make sure to checkout my new Sylvester Gallery!

Happy New Year2007!

Finally i am back in the uk!

New Years Eve in London is worth a visit!
Beside of some strange happenings it was great!
SV400084

Now i have finish some work until Jan 12th!

btw.: if you have the opportunity, go watch “the departed” ! It is worth. Espacially, if you plan to warch “Eragon” ;-). “Eragon” is really dissapointing, if you read the book before, like i did :-(.

Telegramm eines Jahreswechsels

0700: Ankunft in London: alles still GeschÀfte zu, kaum jemand auf den Strassen.

0730: Wir beschliessen uns ein underground-tages-ticket zu kaufen und fahren ein wenig durch die stadt auf der suche einer gepÀcklagerstelle

0900: Wir sind bei der Victoria Station.

0920: Wir haben die GepÀckaufbewahrung gefunden. Dummerweise schliessen sie um 0:00 und öffnen erst 7 h morgens wieder; unser bus geht 5 h

1000: Ich frage in einem cafe nach stink normalen SchließfĂ€chern. Die freundlichen Menschen sind sich nicht sicher, schicken uns allerdings zu einem Busbahnhof.

1030: nach einigem herumirren finden wir den Busbahnhof. Gleiches Spiel: Nur ein GepÀckdepot; offen von 8 h morgens bis 23 h.

1100: wir beschließen unser GepĂ€ck an der Victoria Station abzugeben und am nĂ€chsten Tag abends mit dem Zug nach London zu fahren, um unser GepĂ€ck zu holen.

1200: Wir sind unser GepÀck los und stÀrken uns mit billigem, aber nahezu frischem Sushi.

1230: Wir brechen auf Richtung Buckingham Palace um ĂŒberhaupt etwas zu sehen.

1300: Wir finden uns im St. James Park wieder. Sehr schön, aber seltsam fĂŒr eine London Tour. Wir laufen am St. James Palace vorbei und machen Fotos von Wachen, die von Touristen geĂ€rgert werden.

1315: Wir joinen der Wachablösung am Buckingham Palace. Sehr voll und meiner Meinung nach nur Zweitbesetzung.

1400: Alex erhĂ€lt erste Nachricht von seinem Besuch aus Deutschland, der schon seit dem Vortag in London ist. Sie haben Schwierigkeiten die nötigen Pfund fĂŒrs Hotel zusammen zu bekommen. Sie warten auf den Manager und zahlen dann in Euro. Ich mache mir die ersten Gedanken.

1430: Wir laufen an der Themse entlang und wollen ins London Eye (das grosse Riesenrad). Leider war es ausverkauft.

1500: Michael meldet sich und sagt, ihr Hotel, in dem Sie ĂŒbernachten wollten, wĂŒrde grade renoviert. Sie sind quer durch die Stadt geschickt worden und sind nun in einem
anderen; 4 Sterne statt gebuchten 3 zum gleichen Preis. Michael regelt mit der Rezeption, dass wir unser GepÀck dort unterstellen können. Eine Sorge weniger. Der Tag ist unser Freund.

1530: Wir sind ein wenig mĂŒde und fahren 2 Runden mit der Circle-Line. Dösen etwas und betrachten die Menschen. Manche scheinen auf die gleiche Ideen gekommen zu sein und schlafen etwas. Eine Runde dauert 45 Minuten.

1700: Wir treffen uns mit Alex Freunden, A. und F. (Namen von der Redaktion geÀndert), an der Liverpool Street. Wir denken in der Station. Sie denken im Mc Donnalds ausserhalb. Ich mache mir wieder Gedanken.

1715: Wir finden Alex Freunde. Beide sehen aus, als wĂŒrden sie sich nicht oft bewegen. A., trinkt einen Orangensaft (wichtig fĂŒr spĂ€ter).

1730: Wir erzĂ€hlen, dass wir unsere Koffer noch holen mĂŒssen, um sie rechtzeitig in Michaels Hotel zu bringen. Sie willigen ein uns zu begleiten.

1745: Wir steigen eine Station vor der Victoria Station aus, weil es A. nicht gut geht. Er tauft den Bahnsteig mit seinem Mittagessen und verliert alle Farbe im Gesicht. Er sagt, er könnte nicht mehr U-Bahn fahren und wir verlieren 30 Minuten ĂŒber einem Gulli. War wohl der Orangensaft (siehe oben), Ich renne los und erstehe eine Cola und nach Beratung mit dem Indischen Ladenbesitzer eine Packung Salziger Kekse.

1800: Wir sind an der Victoria Station. Alex Freunde waschen sich grĂŒndlich, wir holen unsere Koffer. Ich mache mir keine Gedanken mehr, will nur noch das GepĂ€ck unterbringen und zu den Aussichtspunkten an der Themse. 6 Stunden bis Sylvester.

1830: Wir sind am Hotel. A. ist es immer noch schlecht. Aber sein Magen ist leer. Die Cola scheint zu wirken und sein Gesicht fĂ€rbt sich von weiß zu schwachem rot. Wir beschließen in der Hotelbar einen Tee zu trinken.

1900: Ich gehe mit Alex ein paar Esssachen einkaufen, weil wir noch knapp 10 stunden unterwegs sind. Zudem erstehen wir 2 Liter Wasser. Alex Freunde bleiben derweil in der Hotelbar.

1915: Wir kommen zurĂŒck in die Hotelbar – haben die Esssachen natĂŒrlich gut im Rucksack verstaut. F. eröffnet uns, dass sie in ihren Stöckelschuhen keinen Meter mehr laufen kann. A. hat wieder normale Gesichtsfarbe und meint, die U-Bahn wĂ€re wieder möglich. Wir beschließen eine direkte Route und fahren los.

2000: Es ist brechend voll, warm und stickig in der ĂŒberfĂŒllten Bahn. A. gibt zu sich geirrt zu haben und wir steigen aus. A. sankt einem nassen Sack gleich auf den Boden und murmelt etwas vom Kreislauf. Ich denke mir Luft wird ihm gut tun und bringe unsere kleine Reisegruppe nach draussen an die frische, kalte Luft. 4 Stunden bis Sylvester.

2030: Wir entdecken, dass uns vom Ziel noch gut 5 km trennen. Wir planen zu laufen. Ich plane es. F. merkt, dass ich nicht diskutieren will, beißt die ZĂ€hne zusammen und folgt uns. A. schaut aus wie 7 Tage Regenwetter, aber folgt uns auch. Ich glaube fest daran, dass wir es schaffen.

2100: Wir sind aus der Innenstadt raus und erreichen das Themse-ufer. Wir haben die irrsinnige Idee ein Taxi zu benutzen. Alle voll und Stau. Die Idee wird verworfen. Hinki und Kotzi meutern.

2200: Wir haben die HĂ€lfte geschafft und erleben volle Strassen beleuchtete BrĂŒcken und gute Stimmung. Unser Anhang ist auffallend ruhig.

2230: Wir sind zu langsam. Das erste Mal glaube ich nicht mehr rechtzeitig da zu sein.

2300: Ich rede mit Alex und wir beschließen das Duo Invalide mit unserer London Karte ausgestattet Richtung Underground zu schicken. Wir gehen zu Fuss weiter, weil keine U-Bahn Station in unserer Richtung liegt.

2330: Wir kommen gut voran. WIr erkennen mittlerweile das Riesenrad, welches blau erleuchtet ist.

2345: Die ZugĂ€nge zu den Aussichtspunkten sind gesperrt. Zu viele Menschen; Wir sind zu spĂ€t. Ich fluche innerlich. Wir beschliessen Richtung Westminster zu gehen um wenigstens ein bißchen was sehen zu können.

0000: Wir sind kurz vor Westminster. Ich halte kurz inne und wĂŒnsche Alex ein frohes neues Jahr. Wir können ein wenig vom Feuerwerk sehen.

0020: Wir erreichen Westminster. Das Feuerwerk ist grandios. Wir werden in mindestens 10 verschiedenen Sprachen umarmt und ein frohes neues Jahr gewĂŒnscht. Irgendjemand singt das englische Neujahrslied. Relativ schrĂ€g und unmelodisch, dafĂŒr wirklich laut. Die Stimmung ist unglaublich. Ich vertreibe mir die Zeit, meine SMS durch das ĂŒberlastete Netz zu bekommen.

0100: Das Feuerwerk neigt sich dem Ende. Wir beschließen irgendwann noch einmal hierher zu kommen. Dann aber frĂŒher und mit anderen Leuten. Die Polizei mach freundlich darauf aufmerksam, zu welchen Undergroundstationen sie uns treiben will.

0130: Menschenmengen werden von berittenen Cops Richtung Innenstadt getrieben. Wir mittendrin. Es hat was von Endzeitstimmung. Alles strömt. Es ist grandios. Die Menschen sind recht ruhig und gelassen, weniger blau, alle mĂŒde. Ich beginne den Tag in den Knien zu spĂŒren. Als die Polizei bitten nicht zu drĂ€ngeln, fangen die Leute an zu drĂ€ngeln… Die EnglĂ€nder sind seltsam.

0200: Wir treffen Alex Freunde am vereinbarten Treffpunkt. Wir sagen ihnen, dass wir nur schnell die Koffer holen und geben Ihnen als Aufgabe die Abfahrtsstraße fĂŒr unseren Bus zu suchen. Die beiden haben noch keinen Bus zurĂŒck gebucht. Wir erzĂ€hlen Ihnen, dass sie mit unserem Fahren könne, wenn der nicht ausgebucht ist. Ich glaube fest daran, dass unser Bus voll ausgebucht ist.

0245: Wir haben unsere Koffer und ein nettes GesprÀch mit der Hotelrezeption hinter uns. Sie bestand aus einer Chinesin und einem Chinesen. Sie verstehen nicht, wieso wir Sylvester feiern. Strange.

0300: Wir erreichten Alex Freunde wieder. Wir haben 2 Stunden Zeit den Treffpunkt zu finden. Aus der Vergangenheit gelernt, mache ich mir Sorgen.

0345: Wir erreichen unseren Treffpunkt. Es regnet in Strömen und es wird kalt.

0400: A. und F. beschliessen irgendeinen Bus nach London Luton (Flughafen) zu nehmen und lassen uns im regen stehen. Ich bin froh, dass sie weg sind.

0445: Wir Stehen mit HollĂ€nder an der Bushaltestelle und warten. Sie sind teilweise recht mĂŒde und teilweise recht Blau. Es ist nett bis lustig.

0500: Unser Bus kommt. Nachdem unser GepÀck verstaut ist, verbringen wir die Fahr im Halbschlaf.

0610: Wir erreichen London Luton. Wir suchen uns eine unbequeme Bank und warten 1 1/2 Stunden auf unseren Bus nach Coventry.

0730: Unser Bus ist endlich da. Wir haben den kompletten Bus fĂŒr uns. Jeder belegt eine Reihe und der Busfahrer fĂ€hrt uns durch Regen und Dunkelheit nach Coventry.

0945: Ich wache auf, es sind noch 10 meilen bis Coventry. Letztendlich denke ich ĂŒber dieses Sylvester nach und beschließe, dass es einmalig war. Wir planen ein Taxi nach Hause zu nehmen.

1000: Wir besteigen unser Taxi und kommen gegen 1030 in unseren Betten an.