Software Update

Ich hatte mittlerweile etwas Zeit, mich um eine allererste Softwareinstallation meines NAS-Systemes zu kümmern.
Die Grundausstattung des Mainboards ist etwas mau. Es liegt eine CD (mit Treibern und PDF-Handbuch) bei, eine kleine Karte mit der Beschreibung des Lieferumfangs und ein IDE-Kabel.
Die Kabel für die 4 Sata-Anschlüsse muss man sich dann erst noch kaufen.

Was mir bisher auffiel:

  • Das Bios hat eine genial animierte Laufleiste. Erinnert irgendwie an Windows 2000.
  • Das Bios scheint sehr Buggy zu sein – veränderte Einstellungen (wie ein neues Boot-Device) werden nicht abgespeichert.
  • Man erhält beim Starten durch Drücken von F11 ein Startmenü.

Abschließend meine bisherigen Ergebnisse:
Das System ist _SEHR_ leise – bis auf den Lüfter des Netzteiles hört man nichts. Okay das DVD-Laufwerk dann noch.
Die Einschätzung der Geschwindigkeit ist schwierig – dazu später mehr. Als NAS aber denke ich ausreichend.

Software-Tests:

Nexenta Core Platform 1.0.1 (NexentaCore):
pro:

  • Root- (Boot-) Partition ist ZFS-Device.
  • Da ich nur eine schmale Installation gewählt habe (um die 256 MB), kann man mit dem System gut arbeiten.
  • SSH, Sata (RAID im Bios ausstellen) und Netzwerk werden auf Anhieb gefunden.

contra:

  • Niedrige Netzwerkperformance (1-2 MB). Ich denke mal einfach, dass selbst eine 1 GHz CPU sicherlich mehr schaffen wird.

Solaris: Project Indiana – Developer Preview:
pro:

  • Grafischer Installer

contra

  • Größerer footprint (ab 1,5 GB)
  • Netzwerkkarten nicht erkannt
  • Oberfläche sehr langsam

Bisher haben mich beide Systeme nicht wirklich überzeugen können – Schade eigentlich, waren das doch meine Favoriten.
ich werde mich nun befassen mit Milax und FreeBSD.

Vielleicht sollte ich die Tage dann noch ein paar Worte zu meinen Anforderungen an das OS verlieren :-).

Blogged with the Flock Browser

Leave a Reply