Starting work on a new ZFS Web Admin

Hello there.

After the Stats showed me, that the ancient Post about a Web based ZFS Interfaces produces a lot attention, i decided to restart with that project from scratch.

You can find the current sources here. I am currently working with the FreeBSD ZFS Version (so basically FreeNAS), but there are already some Test-Cases for Nexenta.
The basic idea of the system is, to use remote SSH Sessions for accessing the different systems and parse the receiving data. There is already a quite stable, JNA based Java Binding for ZFS, but it seems to be broken for the latest Versions of ZFS. And to have a simple solution to manage ZFS on different system, seems to me a great idea.

I have some ideas how to do some things, but it still seems a lot of work :-).

FreeNAS 8

Wie einige ja vielleicht wissen, betreibe ich schon seit einiger Zeit ein NAS auf FreeNAS Basis.
Da mir die Verschlüsselung sehr wichtig war und ich bedingt anfangs schwache Speicherausstattung auf Nummer sicher gehen wollte, nutze ich hier aktuell ein FreeBSD Raid5 mit ELI Verschlüsselung.

Aber eigentlich bin ich ja schon immer ein großer FAN von ZFS gewesen. Da der Support von FreeNAS 7 ja scheinbar in absehbarer Zeit nicht mehr gesichert ist, habe ich mich gleich der aktuellsten Version “FreeNAS 8” zugewandt.

Allerdings muss ich sagen, dass ich nach einigen ersten Tests in einer VirtualBox VM doch arg enttäuscht bin.
Natürlich ist nicht zu erwarten, dass die Mädels und Jungs von IX Systems (die sonst einen Prima Job machen), eine neue Version mit allen Features von 7.x raus bringen.
Aber zumindest das was sie dann als final Version 8 raus bringen sollte doch das tun, was es verspricht.

Aber zuerst einmal die positiven Aspekte:

The Good

1. Installation

Im Vergleich zu FreeNAS 7 ist die Installation von FreeNAS 8 in einem Bruchteil der Zeit durchführbar. Da in der offiziellen Empfehlung auch eine Installation auf einem USB Stick empfohlen wird, ist nicht damit zu rechnen, dass solche unschönen Bugs auftauchen, wie in der letzten Version (von 7.2) der Bug mit den Samba-Usern (SMB User müssen nach jedem Neustart per smbpasswd -a neu angelegt werden, da das System ein paar Einstellungen scheinbar “vergißt”).

2. Boot

Der Boot-Prozess wurde ebenfalls deutlich beschleunigt. Im Gegensatz zu den paar Minuten dauerndem Boot-Prozess von 7.2 ist das Booten von 8 in unter einer Minute durch.

3. UI

Das UI wirkt zumindest moderner als die Version 7.2. Es wird viel JS/CSS Foo geboten. Aber irgendwie haben es die Entwickler zu gut gemeint: an einigen Stellen gibt es deutliche Redundanzen in der Navigation – einige Verhaltensweisen des UIs sind in meinen Augen unlogisch. Was sehr schön ist, ist dass sich das UI die geöffneten Tabs merkt – und das überhaupt Tabs benutzt werden (ein Feature, was seit Firefox ja scheinbar zum Standard gehört 😉 ).

The Bad

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass zumindest der Unix (FreeBSD?) Unterbau nur sehr schwach mit dem UI (Python/DOJO) verbunden ist. So gibt es über die Shell noch nicht mal einfache Tools wie FDISK. Zudem scheinen ZFS Pools, die über die Web UI angelegt wurden, über die CLI-Tools Zpool und ZFS unauffindbar zu sein.

Was mir persönlich auch fehlt ist die Möglichkeit, Log-Meldungen über das Web UI einzusehen. Scheinbar ist das auch noch so eine Baustelle die da offen ist :-).

Fazit

Zu guter Letzt lässt sich sagen, dass der Anfang schon sehr gut aussieht. Allerdings hat die Software noch so arge Fehler und Probleme, dass ich sie die nächsten paar Monate wohl nicht mehr anfassen werde. Das ich schon bei der einfachsten und essentiellen Funktion, nämlich dem Anlegen eines simplen RAIDZ Pools auf solche Probleme treffe, hätte ich eigentlich nicht erwartet. Mein Test-System bestand wirklich nur aus einer einfachen VM mit 1x4GB Boot Device und 4x2GB Data-Devices. Wieso es hierbei zu solchen Problemen kommt ist mir schleierhaft.